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Mein künstlerisches Schaffen orientiert sich an vier Aphorismen:
I. «Farbe & Form»
II. «Bewegung & Rhythmus»
III. «Raumzeit & Zeitgleichheit»
IV. «Energie & Schönheit»
Ich möchte in meinen Bildern eine Welt jenseits von Raum und Zeit erzeugen.
Sie soll so lebendig sein wie die Wirklichkeit: voller Zufall, aber doch irgendwie geordnet, und vor allem schön.
Meine Suche nach einer anderen, inneren Wirklichkeit führt mich von der Abbildung sichtbarer Objekte zur Darstellung unsichtbarer, aber dennoch realer Dinge.
Letztere versuche ich mit Hilfe einer eigenen Sprache, dem "Alphabet der Farben", zum Ausdruck zu bringen.
Farbe entwickelt, unabhängig von Materie und Form, eine äußerst lebendige und wirkungsvolle Kraft.
Farbe drückt Energie, Form, Materie und Lebensgeist zugleich aus.
Farbe ist ein atmender Organismus, der sich verwandelt und weiter entwickelt.
Die Bewegung der Farbe ist in jedem Augenblick präsent, wie die Schwingungen musikalischer Kompositionen oder der Rhythmus lyrischer Konstruktionen.
Jedes Bild ist ein lebendiges Subjekt, aufgeladen mit der Energie der Raumzeit, eine Art elektrische Ladung, die vom Betrachter mit Hilfe der nötigen Sensibilität aufgenommen werden kann.
Das Werk selber wird im individuellen Austausch zwischen Subjekt und Objekt wirklich und aktuell.
In meinen Bildern geht um das (Mit-)Teilen und um das Multiplizieren einer neu erschaffenen Welt, die Energie und Schönheit vermitteln soll, die aber auch die Relativität in der Gestaltung des eigenen Lebens, die Relativität der Gesellschaft und deren Kultur, der Wissenschaft, kurz die Relativität des Zeitgeistes aufzeigen soll.